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Ursprung habe/ ist eine ganz andere Frage / als die Fra-ge: wodurch man ein früher besessenes/ oder auch einnoch vollkommncreS Gut wieder zu erlangen in Standgesetzt werde. Wenn also in diesen drey Büchern/ wiecS ihr Zweck erfoderte/ vieles zu Gunsten der Freiheitgesprochen wird/ sollen sich deßwcgen neue Jrrlchrer/die Pelagianer nämlich/ welche den frcycn Willen anseine Weise bestimmen/ daß neben ihm die Gnade Gotteskeinen Raum mehr finden kann/ zumal sie behaupten/baß sie / die Gnade Gottes / nur nach unfern Verdienstengegeben werde/ nicht rühmen/ als hätten wir in ihremSinne und in ihrem Geist hierüber geredet. Ich sagteschon im ersten Buche: „Gottes Gerechtigkeit strafe diebösen Handlungen"/ und setzte bey: „die Strafe würdeungerecht seyN/ wenn die bösen Handlungen nicht auseinem frcyen Willen hervorgegangen wären." Als ichdarauf zeigte/ wieder freye Willen weit vortreflichcr/als alle körperlichen und äussern Güter sey/ sprach ich:„Du siehst also meines Erachtens gar wohl ein/ daß eslediglich von unserm Willen abhange / dieses so großeund wahrhaftige Gut entweder zu genießen / oder zuvermissen: denn was hängt ausschließlicher von unsermWillen ab / als unser Wollen selbst"? Und an einemandern Orte: „Aus was für einem Grund halten wircS noch dem Zweifel unterworfen / ob / falls wir in ei-nem frühern Leben niemals weise gewesen sind/ wirgegenwärtig gleichwohl freywillig entweder ein ehrbares