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setzes: und noch besser, nachdem er das Gesetz erkannthat; wieder besser, wenn er dem erkannten Gesetze hul-diget; am allerbesten aber, wenn er im ewigen Lichteder Weisheit selig ist. Die Sünde hingegen besteht inder Nachlässigkeit entweder das Gesetz zu erforschen,oder dasselbe zu beobachten, oder die Anschauung derWeisheit zu bewahren. Daraus ist ersichtlich, wie dererste Mensch, wenn auch weise geschaffen, doch habeverführt werden können. Da aber die Sünde in einerfreyen Wahl besteht, folgt ihr, nach göttlichem Gesetz,die gerechte Strafe. So spricht auch der Apostel (Röm.st, 22.) „Indem sic sich für weise ausgaben,sind sie Thoren geworden." Der Stolz wendetsich nämlich von der Weisheit weg; Wegwcndung abervon der Weisheit hat Thorheit zur Folge. Thorheitnämlich ist eine gewisse Blindheit, wie derselbe Apostelspricht: „Und verfinstert wurde ihr thörichtc-sHerz." Woher aber diese Verfinsterung, wenn nichtaus Wcgwendung vom Lichte der Weisheit? Woheraber diese Wegwcndung, wenn nicht daher, weil der,dessen einziges Gut Gott ist, selbst sich sein Gut scpnwill, wie sich Gott selbst sein Gnt ist? Daher dieWorte: „In Bezug auf mich selbst wurde meineSeele verwirret;" und: „verkostet, und ihr wer-det scyn, wie dic Götter." Wer dieses betrachtet,wird ebenfalls verwirret, und fragt: (Genes. 3, 3.); istder erste Mensch nun aus Thorheit von Gott abgefallcn,