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nung der Dinge/ daß sogar die Leiber der Thiere wederdem Tode/ noch der Zerstörung unterliegen sollten,gleichsam als wären diese Geschöpfe des niedern Rangesnicht von Natur ans sterblich: ober deswegen böse, weildie himmlischen Körper vollkommener sind , als sie. Aberder Schmerz, den die Thicre leiden, zeigt uns eine ge-wisse Kraft, selbst im tbierischen Leben, welche in ihrerArt wunderbar und preiswürdig ist; denn aus derselbenleuchtet genugsam ein, wie das, was die Körper derThicre belebet und leitet, ein Streben nach Einheit sc».Oder was ist der Schmer; anderes, als Unruhe bep derWahrnehmung einer Thcilung, oder Zerstörung. Darauswird so einleuchtend, wie das Licht dcS Tages, daß dieSeele im ganzen Umfange ihres Körpers nach Einheitstrebe, und Einheit bewahre, und deswegen weder gern,noch gleichgültig, sondern vorzüglich widerstrebend undkämpfend ein Leiden ihres Körpers wahrnchme, von demsie nicht ohne Betrübnis inne wird , wie dadurch ihreEinheit und Vollkommenheit gestöret und geschwächtwerde. Nur durch den Schmerz der Thiere konnte be-kannt werden, wie groß das Verlangen nach Einheitschon bcy den lebendigen Geschöpfen niederer Art sey;wäre aber dieses unbekannt, so würden wir nicht ge-nugsam erinnert, wie alle Dinge von der höchsten underhabensten, ja von der unaussprechlichen Einheit dcSSchöpfers gebildet worden scpcn. Und wirklich, wennwir mit frommem Sinn und der nüthigen Anstrengung