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Bd. 1 (1824) Freyheit des menschlichen Willens
Entstehung
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sic zu verspreche»/ oder sic zu versichern. In denglücklichen/ oder unglücklichen Angelegenheiten dieses Le-bens bekümmert man sich auch nicht sonderlich viel überdaS/ was' früher gewesen; die ganze Sorgfalt wird aufdasjenige hingerichtet/ was für die Zukunft zu erwar-ten ist. Zufolge eineS/ ich weiß nicht/ welches inner-lichen und natürlichen Gefühles / werden nämlich frü-here Schicksale / wenn sic einmal vorüber sind / in Hin-sicht auf Glückseligkeit oder Unglückscligkeit beynahe sowenig geachtet/ als wenn sic niemals gewesen wären.Und wirklich/ was schadet c-S/ meinen Ursprung nichtzu wissen / wenn ich nur weiß/ daß ich bin / und hoffe /daß ich seyn werde ? Ich richte meine Aufmerksamkeitnicht auf vergangene Dinge/ gleichsam aus Furcht einessehr gefährlichen JrrthumS/ wofern ich sie anderst denkensollte / als sic wirklich geschehen sind: aber nach der leiten-den Gnade meines Schöpfers geht die Richtung meinerGedanken auf dasjenige hin/ was ich in der Zukunft seynwerde. Sollte ich über das' / was ich künftig seyn wer-de/ und über den/ bey welchem ich seyn werde/ eineunrichtige Ansicht und falsche Vorstellungen haben; dannwäre der gefährlichste Jrrthum sehr zu fürchten/ wel-cher/ entweder das Nothwcndigc zu erwerbe»/ oder / in-dem ich bald dicscS/ bald jenes für wahr hielte/ dashöchste Ziel meiner Bestimmung zu erreichen/ mich hin-derte. Wie demnach in Hinsicht auf die Anschaffungeines Kleides wenig schaden würde/ den vergangenen