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Bd. 1 (1824) Freyheit des menschlichen Willens
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Winter vergessen zu haben - wohl aber schädlich wäre -an eine in der Zukunft bevorstehende Kälte nicht zu glau-ben ; so schadet es auch meiner Seele nicht/ die allfäl-lig nberstandencn Leiden zu vergesse» / wenn sie nur flei-ßig überleget und behält/ wozu sie sich in Hinsicht aufdie Zukunft zu befähigen habe. Und wie cS z. B. demnach Nom Schiffenden nicht schadet/ von welchem Ge-stade er abgefahren sei)/ vergessen zu habe»/ wenn ernur bey der Abfahrt wußte/ welche Richtung er demSchiffe geben soll: dagegen aber ihm nichts nützen wür-de/ an das Gcstad zu denke»/ von welchem aus er dieReise angcfangcn hat/ wofern wegen falscher Vorstel-lung des römischen Seehafens er auf Felsen stoßen soll-te ; so wird auch / falls ich von dem Anfänge meinesLebens keine Kunde habe/ dieses mir wenig schaden/wenn ich nur stets das Ziel im Auge behalte/ wo icheinmal auSruhcn kann/ und die Erinnerung an/ oderdie Muthmaßung über den Ursprung meines Lebens wür-de mir wenig nützen/ wenn ich über Gott/ welcher al-ler Anstrengungen der Seele einziges Ziel ist/ unwür-dige Begriffe hegend/ in die Labyrinthe der Jrrthümcrversinken sollte. Indessen soll diese Rede keinen/ wel-cher hiezn die crfodcrlichcn Kräfte hat / abhalten / nachden vom Geiste Gottes eingegebencn Schriften zu er-forschen/ ob die Seele von der Seele gezeugt werde-oder ob für jedes einzelne/ lebendige Wesen eine Seelegeschaffen werde; oder ob die Seelen anderst woher - die