lich hcrvorleuchtet/ wie Gott unsere Bcfreyung von jeg-lichem Elende wolle. Wo oder irgend ein Jrrthum andie Stelle göttlichen Ansehens tritt/ muß derselbe vor-züglich wissenschaftlich beseitiget werden. Dieser Falltritt ein / wenn Jemand irgend einen veränderlichenSchein ausser dem Geschöpfe Gottes / oder irgend einewandelbare Erscheinung im Wesen Gottes als Wahrheitannimmt und behauptet/ und etwa vorgicbt/ das We-sen Gottes scy entweder mehr oder weniger/ als die Drey-faltigkeit/ welche mit frommem und nüchtern: Sinnezu erkennen das Bestreben der christlichen Wachsamkeit/und das Heil aller Vervollkommnung ist. Indessen isthier nicht der Ort / von der Einheit und Gleichheit derDreyfaltigkeit/ und von der besonder!! Eigcnthümlich-keit jeder einzelnen Person derselben zu sprechen; dennso viel von Gott dem Herrn/ als dem Schöpfer/ Bild-ner/ und Ordner aller Dinge vorzutragen/ als zum be-seligenden Glauben vorzüglich gehört/ und geeignet ist/den Christen schon in seinen: Anfang/ und auch noch/wenn er von der Erde zum Himmel stch höchcr schwin-get/ auf eine zweckmäßige Weise zu unterstützen/ istsehr leicht/ und von den meisten bisher vorgctragenworden. Allein den ganzen Gegenstand ausführlich zubehandeln/ und die Frage so zu löse» / daß / so Weit cSauf Erden möglich ist/ der Mensch hierüber eine anschau-liche und gewisse Erkenntniß erhalte/ ist eine Arbeit /die für jeden Menschen sehr schwierig/ und ganz gewiß
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