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Bd. 1 (1824) Freyheit des menschlichen Willens
Entstehung
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Leben gelangen. Doch um zur Anschauung der ewigenWahrheit zu kommen/ ist für unsere Schwachheit/ auf dagwir dieselbe auch zu gemessen/ und mit ihr ganz vereini-get zu werden befähiget werden/ der Weg von zeitlichenGegenständen aus gebahnet worden/ und zwar durch denGlauben an vergangene und künftige Begebenheiten/in wie weit solche zu unserer Wanderschaft nach denewigen Gütern crfoderlich sind. Die Lehre dieses Glau-bens steht/ um ein überwiegendes Ansehen zu behaupten/unter der Leitung der göttlichen Erbarmung. Gegen-wärtige Dinge aber werden/ wofern sie auf die Ge-schöpfe Bezug haben / als vorübergehende Erscheinungendes Leibes und der Seele in ihrer Beweglichkeit undWandelbarkeit wahrgcnommen. Von allen diesen erken-nen wir aber auf was immer für eine Weise nur so vicss/als Gegenstand unserer Erfahrung ist. Wenn aber diehl. Schriften von Begebenheiten rede»/ die in Hinsichtauf gewisse Geschöpfe sich ereignet habe» / oder ereignenwerden/ und solche als Gegenstände des Glaubens ver-legen/ sollen wir sie/ obwohl dieselben theilS vorübcr-gcgangen sind/ bevor wir sie wahrnchmcn konnten/theils noch nie zu unfern Sinnen gelangten/ nichts destoweniger ohne jeglichen Anstand für wahr halte»/ weilnämlich derlei Gegenstände vorzüglich geeignet sind/ un-sere Hoffnung zu stärken/ und unsere Liebe zu entzün-den/ indem sie uns die alle Zeiten durchgehende Ord-nung Gottes zu Gemüthc führen / aus der augcnschcin-

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