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Bd. 1 (1824) Freyheit des menschlichen Willens
Entstehung
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der Geburt jedes' einzelnen erst geschaffen werden; oderdrittens'/ andcrstwo cxistirend/ in die Leiber derer / diegeboren werde»/ von Gott hinunter geschickt werden;oder viertens freywillig hinunter steige»/ dürfen wirkeine als wahr mit Zuverlässigkeit behaupten: denn ent-weder haben die katholischen Ausleger der hl. Schriftendiesen dunklen und verworrenen Gegenstand noch nichthinlänglich entwickelt und beleuchtet/ oder/ wofern csgeschehen ist/ sind Werke solcher Art uns nie in die Hän-de gekommen. Nur bewahre uns' der Glaube / falscheund unwürdige Vorstellungen vom Wesen des' Schöpferszu hegen. Zum Schöpfer hin wollen wir aus dem Wegeder Frömmigkeit gelangen. Wenn wir daher von ihmnicht dächten/ wie er wirklich ist/ würde unsere Denk-art eine Richtung nehme» / die nicht zur Seligkeit/ son-dern zur Eitelkeit hinführtc. Wenn wir von einem Ge-schöpfe Begriffe haben / die seiner Wesenheit nichtentspreche»/ ist dieses' / wofern wir das Wesen derDinges' nicht vollends erkannt und ergriffen zu habenwähne»/ mit keiner Gefahr verbunden: denn nicht zuirgend einem Geschöpft/ sondern einzig zum Schöpferhin sollen wir streben/ um selig zu werden; wenn wirdaher vom Schöpfer eine ungeziemende und seinem We-sen widersprechende Ueberzcugung haben/ ist Täuschungvom allergefährlichstcn Jrrthum die Folge. Wer nämlieh nach etwas strebet/ welches' entweder nicht ist/ oderfalls cS ist/ nicht beseligend ist/ wird nie zum seligen