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Bd. 1 (1824) Freyheit des menschlichen Willens
Entstehung
Seite
287
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anderstwo ein früheres Daseyn batten/ nicht von Gott!>cm Herrn gesendet/ sondern freywillig zur Bewohnungder Körper hinabsteigcn / ist leicht cinzusehcn/ daß diehierauf folgende Unwissenheit ihrem eigenen Willen/nicht dem Schöpfer zuzuschrciben sey/ zumal der Schöp-fer/ auch wenn er stc selbst hinabgcfcndct hätte/ im Zu-stand der Unwissenheit und des Unvermögens/ die Frcy-Heit de-S Willens'/ zu bitten/ zu suche»/ und zu kämpfen/ihnen nicht genommen hat/ sondern stets bereit ist/ denBittenden zu geben / den Suchenden die Wahrheit zuzeige»/ den Klopfenden aufzuthun/ und somit in keinerBeziehung beschuldiget werden kann; denn diese Unwis-senheit und dieses' Unvermögen zu überwältigen/ unddie Krone der Herrlichkeit zu erringen/ wollte er dieGnade denen verleihen/ die eifrig und gutwillig solcheverlangen: den Nachlässigen aber und Allen / welcheihre Sünden der Schwachheit wegen entschuldige»/wollte er diese Unwissenheit und Schwachheit/ zwar nichtals Laster aufbürden/ jedoch/ da ste lieber darin verhar-ren/ als durch eifriges Suchen der Wahrheit und durchLernbegierde/ wie auch durch demüthigcS Bckenntnistund Gebeth zur Wahrheit und zur Fertigkeit im Gutengelangen wollen/ als gerechte Strafe über ste verhängen.

XXI.

Von diesen vier Meinungen/ nämlich: ob erstlich dieSeelen durch Zeugung entspringen/ oder zweytenS/ bei)