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Bd. 1 (1824) Freyheit des menschlichen Willens
Entstehung
Seite
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mir nichts VcrkchrtcS/ sondern scheint vielmehr derSchicklichkeit und der ewigen Ordnung gemäß / einNebel/ welches der crsterc verdient hatte/ Natur sei-nes Nachfolgers ; und umgekehrt / das Gute / welchesder Nachfolger verdient hat/ Natur seines Vorgän-gers werden zu lassen. Oder wer findet cS des Schöpfersunwürdig / dadurch anschaulich zu machen/ wie weit dieWürde einer Seele alle Körper übcrtrcffe/ daß selbstvon der untersten Stusse auS/ auf welche der Abfallden Einen hinuntergestürzt hatte/ der Andere seinen Ur-sprung wieder erhalten könne? Die Unwissenheit unddas Unvermögen/ zu welchen jene ersten Geschöpfe vcr-mög ihrer Sünde hinabgcsunken waren/ werden ja mitRecht Strafe geheißen / zumal vor dem Eintritt dieserStrafe jene besser gewesen waren. Wenn also ein anderesGeschöpf mit einem solchen Scyn anfangct: hat dasselbenicht nur vor der Sünde/ sondern auch vor seinem gan-zen Lebe»/ als welches nach dem Sündenfalle ein ande-res geworden ist/ dcö Guten genug/ um seinem Schöp-fer zu danken/ indem sein Ursprung und Anfang desLebens noch viel vollkommner/ als jeder Körper ist. Kei-neswegs mittelmäßige Güter find eS auch/ nicht bloß eineSeele zu haben/ welche zufolge ihrer Wesenheit schon vor-treflicher/ als jeder Körper ist/ sondern auch in der Seeledas Vermögen zu besitzen/ unter dem Vepstande des Schö-pfers sich zu vervollkommnen / und mit frommem Eiferalle jene Tugenden zu erwerben und zu erhalten./ welche/

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