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chc mißbilliget werden müssen/ wenn nemlich ein Menschrecht handeln will/ aber nicht recht handeln kann. Oderwozu jene Worte? Ich thue das Gute nicht/ wasich will; sondern das Böse/ welches ich nichtwill/ thue ich. (Rom. 7/ 19 .) Ferner: Das Wol-len liegt mir nahe/ aber das Vollbringenfinde ich nicht. Und auch: DaS Fleisch gelüstetwider den Geist; der Geist aber wider dasFleisch. Diese sind nemlich einander wech-selseitig entgegen/ so/ daß ihr nicht thuct/was ihr doch thun wollet. (Gallat. L/17.). In-dessen ist dieses nur Zustand des Menschen/ welcher sei-nen Grund in ursprünglicher Verdammniß der Sündehat: denn wofern das nicht Straft/ sondern Natur desMenschen wäre/ gäbe e-S gar reine Sünde/ indem wernicht von der ursprünglichen/ ihm anerschaffenen Naturabweichct/ so gut ist/ als er scyn kann/ und thut/ waser zu thun schuldig ist. Doch wenn der Mensch gutwäre/ würde er anderst scyn: da er nun so ist/ wie er ist/ist er nicht nur nicht gut/ sondern cs liegt sogar nichtin seiner Macht/ gut zu scyN/ und zwar deßwcgcn nicht/weil er entweder nicht einstcht/ wie er seyn soll/ oderweil er nicht vermag zu scyn/ wie er einstcht/ daß erscyn soll: was von bcydcn der Fall seyn mag/ wer wirddarinn die Straft der Sünde verkennen? Jede Straft/falls sie gerecht ist/ ist Straft der Sünde/ und wirdBusse genannt: wenn aber die Straft ungerecht ist/ muß
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