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Ander» zur Sünde verleitet/ größer/ als die Sünde/zn welcher fremde Ueberrcdnng verführt. Zn Bezug aufbeyde Arten der Sünde jedoch bleibt die Strafgcrcchtig-kcit Gottes' stets dieselbe. Auch das ist der strengen Bil-ligkeit gemäß / daß ein Mensch / den der Satan durchVerführung stch nntcrwürsig gemacht/ seiner Gewalt nichtentzogen werde: unbillig würde cS aber scyn / wenn erdenjenigen nicht beherrschen dürfte/ den er selbst stchunterworfen hat; aber auch nicht weniger unangemessender vollkommenen Gerechtigkeit des höchsten und wahr-haften Gottes/ einer Gerechtigkeit/ welche in allen Be-ziehungen gränzenloS ist/ die Sünder in ihrem Falle sozu verlasse»/ daß die gestörte Ordnung nicht wiederhergestellt würde. Weil indessen die Sünde dcS Men-schen geringer ist/ als die Sünde des SatanS/ wares zur Wiederherstellung dcS menschlichen Heiles crspries-lich/ daß der Sünder einigermaßen der Gewalt desFürsten der Welt / nämlich des sterblichen und niedrig-sten ThcilS der Welt/ folglich dem Urheber aller Sün-den/ dem Herrn des Todes / bis auf den Tod des Flei-sches' unterworfen würde: denn seines' Todes gewiß/ unditzt schon in steter Furcht vor den niedrigste» / schlechte-sten/ ja unbedeutendsten Thierchen/ welche ihrer Gering-fügigkeit ungeachtet/ ihn nicht nur beunruhigen/ sondernsogar tüden können/ und in der Ungewißheit seinerkünftigen Schicksale/ hat er sich hiedurch eher gewohnt/einerseits unerlaubten Lüsten Schranken zu setzen / an-