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Bd. 1 (1824) Freyheit des menschlichen Willens
Entstehung
Seite
237
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ist Nichts: und dem zufolge kann unmöglich auf ver-nünftige Weise gewählt werden/ wo der Gegenstand/den man wählen soll/ nichts ist. Du wünschest zwar/nach deinem Vorgeben / dein Dafcyn auch während demUnglücttichseyN/ aber solltest dieses nicht wünschen. Wassolltest du denn wünschen? Vielmehr das Nichtscyii/erwiderst du. Nun wenn du dieses wünschen solltest / soist eS das Bessere. Allein was nicht ist/ kann unmöglichdas Bessere scyn. Du sollst also es nicht wünschen:denn deine Gesinnung/ nach welcher du das nichtwünschest/ ist wahrer/ als dein Wahn/ nach welchemdu eS wünschen zu müssen glaubst. Wer etwas rechteswünscht/ wird besser durch Erfüllung seiner Wünsche.Allein wer nicht ist/ kann offenbar auch nicht besserwerden. Demnach kann auch kein einziger auf vernünf-tige Weise das Nichtscyn wünschen. In dieser Üeber-zcugung darf uns nicht irre machen das Urthcil derjeni-gen / welche eines drückenden Elendes wegen stch selbstentleiben: denn entweder flüchten stc dahin / wo stc einbcßcrcs Dascyn erwarten/ und ihr Betragen/ aus wasimmer für einem Wahn hcrvorgegangen/ steht mit un-serer Behauptung nicht im Widerspruch; oder falls siean ein künftiges Dascyn durchaus nicht glauben/ kannder Mißgriff derer/ welche das Nichts wählen / un§ nochviel weniger in Verlegenheit bringen. Oder wie sollteich demjenigen folge»/ welcher auf die Frage: was erdurch seine Wahl sjir sich verlange / zur Antwort gicbt: