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Bd. 1 (1824) Freyheit des menschlichen Willens
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Erde/ und zwischen den Salzgebürgcn und ödesten Oer?tcrn liegen ja mehrere Gegenden mittlerer Art/ vonwelchen keine/ außer im Vergleich mit einer bessern/etwa getadelt werden könnte. Daher sind alle Stuffcndes DascynS dergestalt prciSwürdig/ daß/ wer auch dievollkommenste Art der Erde gefunden hätte/ deßwegcnnicht wünschen dürfte / diese möchte ausschließlichda seyn. Wie groß ist aber die Kluft zwischen demUmfang der Erde und dem Umfang des Himmels?Allein diese Kluft wird durch feuchte und luftige Wesengefüllt/ und aus vier Elementen entspringt die Vielheitder Arten/ und die Wandelbarkeit der Gestalten / derenZahl Gott bekannt/ Menschen aber stets unbekannt ist.Wohl mag also im All der Dinge ein Geschöpf seyN/woran deine Vernunft nicht denkt: allein woran imLichte der wahren Vernunft gedacht wird/ das mußim All der Dinge nothwcndig seyn. Auch bist dunicht im Stande irgend ein Geschöpf vollkommner zudenken/ als die Idee desselben im Verstände des Schö-pfers ist. Wenn daher die menschliche Seele im Ein-klänge mit den göttlichen Ideen/ von welchen sic/ ihrerNatur gemäß/ abhängig ist/ ausspricht; dieses könntebesser seyii/ als jenes'/ und wenn sic wahr spricht/ undeinsieht/ was sie spricht/ erhalt sie/ diese Einsicht imLichte jener Ideen / mit welchen/ ihrer Wesenheit nach/sie in Verbindung ist. Dieser Einsicht zufolge glaubtdie Seele / Gott hübe geschaffen / was der wahren Der-