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Bd. 1 (1824) Freyheit des menschlichen Willens
Entstehung
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minft gemäß hat geschaffen werden müssen/ wenn gleichein solches' Geschöpf unter den wirklich geschaffenen Din«gen nicht in ihre Augen fällt. Auf gleiche Weise würdesic/ falls der Himmel unsichtbar wäre/ sein Gcschaffen-sey» für »othwendig halte»/ wenn auch mit eigenenAugen den wirklichen Himmel sic nie zu schauen ver-möchte/ sobald von der Nothwendigkeit eines solchenGeschöpfes sie nämlich vom Gesichtspunkt der wahrhafti-gen Vernunft aus übcrzengt worden wäre: denn dieNcbcrzcugung von dem »othwcndigcn Daseyn eines sol-chen Geschöpfes ist gegründet auf jene Ideen / welcheallen geschaffenen Dingen zu Grunde liegen. Was aberin diesen Ideen nicht ist/ kann in dem Maße nicht wahr-haft erkannt werde«/ in welchem cS nicht ist. Die mei-ste» Menschen aber fallen in Jrrthum / weil sic die voll-kommncrc» Dinge/ von denen sie nur eine geistige An-schauung haben / nicht an dem ihnen gebührenden Or-te aufsuchcn; wie z. B. Einer/ der die Idee einesvollkommenen Zirkels in seiner Vernunft schauet/ zür-net/ denselben nicht in der Nüsse zu finden/ weil er etwakeine andern runden Körper/ als gerade derlei Apfelbisher gesehen hat. Nicht vernünftiger sprechen wahrlichdiejenigen / welche die höhere Vollkommenheit eines Ge-schöpfes/ daS/ wenn auch mit freycm Willen begabet/doch/ weil e§ in steter Verbindung mit Gott verharret/nicht in die Sünde fällt/ im untrüglichsten Lichte derVernunft schauen/ aber im Hinblick auf die Sünden

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