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lich/ daß sic der Seele / wie jene der Natur des Steinereigen ist; ungleich jedoch darin/ weil es nicht in der Ge-walt dc§ Steines liegt/ im Falle sich aufzuhaltcn; woge-gen e§ von dem Willen der Seele abhängt/ ob sic die Nie-dern Güter den höhcrn vorzichen wolle; dcßwegcn ist dieBewegung der Seele gerade so frech willig/ als diedes Steines natürlich. Wer demnach den Stein sei-nes Falles bis in die unterste Tiefe hinab beschuldigenwollte/ würde nicht nur sinnloser / als selbst der Stein/sondern vollends wahnsinnig seyN/ während dem wir dieSeele doch mit Recht der Sünde beschuldigen/ so oftwir wahrnehmen/ daß sie ans Lüsternheit Gegenständeeines nicdern Ranges/ denen eines höher» vorziehe. Wo-zu also die Untersuchung über den Ursprung jener Be-wegung / durch welche der Wille vom unwandelbarenEnt zum wandelbaren hingewendct wird / nachdem wirwissen/ daß es eine Bewegung der Seele/ und zwar einefreywillige Bewegung/ folglich eine solche Bewegungder Seele sey/ die beschuldiget werden muß/ zumal ja jedenützliche Lehre über derlei Gegenstände dahinziclct/ diegenannte Bewegung zu mißbilligen und cinzuhaltcn /und dagegen unfern Willen aus der Versunkenheit inzeitliche Dinge für de» Genuß des ewigen Gutes um-zuwandeln. Evod. Ich verstehe/ was du sagest/ undfinde eS gleichsam handgreiflich wahr: habe ich dochkein festeres und innigeres BcwußtscyN/ als das Bc-wußtseyn meines Willens und der Bewegung des Ml-