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sey/ nachdem du die Uebcrzeugung schon erhalten hattest/daß diese seine Bewegung beschuldiget werden müsse.Evod. Ich sagte/ diese Bewegung müsse beschuldigetwerden/ und daß ich ssc deßhalb mißbillige/ und derRüge würdig erachte: die Seele aber, welche durch dieseBewegung vom unwandelbaren Gut ans die wandelbarenDinge hinabgezogen wird/ halte ich von jeglicher Schuldfrey/ falls sie von Natur aus so geschaffen ist/ daß einesolche Bewegung nothwcndig ihr zukommen muß. Aug.Wessen ist aber jene Bewegung/ welche du durchausder Beschuldigung würdig erachtest? Evod. ES ist eineBewegung in der Seele: allein wessen diese Bewegungsey/ ist mir unbekannt. Aug. Du bist doch nicht inAbrede/ daß diese Bewegung die Seele bewege? Evod.Nein. Aug. Behauptest dn aber / daß, was de» Steinbeweget/ nicht eine Bewegung deS Steines sey? Ichrede nicht von jener Bewegung/ in welche unsere/ oderirgend eine andere/ ihm fremdartige Kraft den Steinversetzet/ z. B. wenn er in die Höhe geworfen wird/sondern nur von jener Bewegung/ gemäß welcher eraus eigenem Triebe abwärts/ und auf die Erde hin-abfällt. Evod. Ich läugne gar nicht/ daß die Bewe-gung/ nach welcher der Stein/ wie du sagst/ abwärtssich wendet/ und bis in die Tiefe fällt/ eine Bewegungdes Steines/ und zwar eine natürliche Bewegung desSteines sey. Wenn nun jene Bewegung der Seele vongleicher Art ist/ muß sie allerdings auch eine n atür-