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Durch die Verderbniß aber gewinnen die Geschöpft Got-tcS nicht am Scy»/ sondern sic verlieren am Sepn:denn Verderbniß heißt Aufhebung / oder Zerstörung desCeynS. Der Tadel eines Dinges'/ seines Vcrderbnisseswegen / ist also ein indirektes' Lob seines' ScynS; unterCeyn wird die Substanz und Wesenheit der Dinge ver-standen. Nun aber ist die Substanz der Dinge entwederselbst Gott / oder aus Gott/ weil Gott das absoluteCeyn und der Urheber alles SeynS ist. Demnach wirdGott allemal nothwcndig gelobet/ die Dinge der Welt/oder die Geschöpft Gottes mögen getadelt/ oder geprie-sen werden/ und er ist jenes erhabene und unaus'denk-liche Wesen / welches nicht nicht gelobet werde» kann /sondern allzeit gepriesen wird/ wir mögen seine Geschö-pft und den Zustand der Dinge loben / oder tadeln.
Nur vermittels der Verderbniß fallen die GeschöpftGottes in die Gattung tadelnswürdiger Dinge hinab.Jede Verderbniß aber ist ein Fehler/ weil eine Natnr-widrigkeit; indem somit ein Fehler getadelt wird / wirddurch diesen Tadel die Natur gelobt; aber die Natur derDinge ist aus Gott; also wird durch den Tadel jegli-cher Verdorbenheit der Dinge stets die Natur der Dinge/und vermittels derselben/ oder in derselben / Gott/ derUrheber der Natur/ gelobet. Wenn jeder Fehler eineNaturwidrigkeit; diese aber eine Entadelung derNatur ist/ so ist jede Rüge eines Fehlers eine Erhe-bung des Adels der Natur/ und icmchr der Fehler