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sterbliche Seele dem sterblichen Leibe. Die nieder» Din-ge aber/ welche von den höher» geziert werden / gerei-chen als Strafen der Vergehungen höherer Wesen / diesennicht weniger zur Besserung/ nnd somit zur Erreichungder verlorenen Vollkommenheit. Beydc also tragen /ohne cs zu wisse» / und gegen ihren Wille»/ nach göttli-cher Anordnung zur Vollkommenheit des Ganzen bey/ undsind somit ein sprechender Beweis von der Vollkommen-heit der gegenwärtigen Welt. In allen Beziehungenleuchtet somit der vernünftigen und scharfsichtigen Be-trachtung des Weltalls'/ die höchste Weisheit/ Güte undMacht des Schöpfers in die Auge»/ und zwar nicht we-niger aus dem allcrunglücklichsten Dascyn der Sünder/als aus dem herrlichen und sceligen Daseyn der Tugend-haften/ so zwar/ daß die Einrichtung des Weltalls of-fenbar weniger vollkommen wäre/ sowohl wenn derSünder nicht so unglücklich wäre/ als er wirklich ist/als wenn der Tugendhafte nicht gerade so verherrlichetwürde/ wie er verherrlichet wird.
Auffallender leuchtet die Ordnung der göttlichenWeisheit / Gerechtigkeit nnd Güte uns noch in die Au-gen/ wenn wir einerseits die Verschiedenheit und dieRangordnung der Strafen/ welche auf die Sünden fol-gen/ andererseits die Anstalten Gottes zur Erlösung undBefreyung von der Sünde ins Aug fassen: denn wie dieSünde/ so ist überall die Strafe; daher auch die Strafedes Satans größer/ als die der durch ihn verführten