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Bd. 1 (1824) Freyheit des menschlichen Willens
Entstehung
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können alle Güter/ so groß/ oder klein sic immer scynmögen/ von niemand andern!/ als' von Gott ihren Ur-sprung haben. Oder/ was nimmt einen höhern Rangein unter den Geschöpfen/ als das Leben dcS Geistes?was einen niederer» / als der Körper ? Und dennoch/ somangelhaft die Dinge immer seyn/ nnd so sehr sic sichselbst zu vernichten streben mögen/ bleibt/ auch auf derniedrigsten Stuffe ihres DaseynS noch etwas von derForm in ihnen zurück. Diese Thcilnahmc an der Form/welche im unvollkommensten Geschöpfe noch vorhandenist/ ist eine Offenbarung der ewigen Urform/welche niemals unvollkommncr wird/ und die Geschöpfegegen das Gesetz der ihnen eingebildeten Zahlen wederab - noch zunehmen läßt. Jede Dortreflichkeit dcS Welt-alls'/ so geringen/ oder hohen Lobes sie würdig erachtetwerden möge/ ist also nur ein Laut dcS allerhöchstenund unaussprechlichen LobcS/ welches' dem Schöpfer ge-bührt : oder hast du etwas' dagegen einzuwcndcn?

XVIII.

Evod. Nein/ ich bin auf eine Weise überzeugt/ wieMenschen/ die uns gleichen / während diesem Erdcnlebcnüberzeugt werden können/ und zwar sowohl von dem Da-scyn Gottes/ als von dem Ursprung alles' Gutenaus Gott: denn alle Dinge/ die erkennenden undlebenden/ die lebenden nnd scycudcN/ so wie auchdie blys scycndcn / haben ihren Ursprung von Gott,