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Bd. 1 (1824) Freyheit des menschlichen Willens
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der Gesichtes ;. B. sieht nicht/ ob er sehe oder nichtsehe; weil er nicht sieht/ kann er auch nicht urtheilen/weder/ ob ihm etwas mangle / noch/ ob er vollkommenscy: ein solches Urthcil fällt nur der innere Sin»/durch welchen selbst das Thier angctrieben wird / z. B.das geschlossene Aug zu öffnen/ und das einem SinneMangelnde zu ersetzen. Der Urthcilcnde ist aber ohneZweifel vollkommncr/ als daS/ worüber gcurthcilt wird.Aug. Du sichst doch ein/ daß auch der körperliche Sinngewißcrmaßcn über die Körper urtheile/ zumal er Lustoder Unlust empfindet/ je nachdem die Körper auf einesanfte oder rauhe Art ihn berühren. Und wie der innereSinn urthcilt/ was dem Auge mangle oder genüge / sonrtheilt selbst auch das Aug / was den Farben mangleoder genüge. Und wie ferner der innere Sinn entscheidet/ob das Gehör aufmerksam genug/ oder zu wenig aufmerk-sam scy / entscheidet auch wiederum das Gehör in Hinsichtauf die Stimmen/ welche sanft/ oder welche rauh tönen.In Hinsicht auf die übrigen körperlichen Sinne dieseszu zeigen/ finde ich nicht nothwendig: denn du siehstschon ans dem bisher angeführten / was ich eigentlichsagen will: nämlich/ daß der innere Sinn über dieäußeren Sinne des Körpers/ indem er einerseits ihrevollständige Wirksamkeit anerkenne / andererseits zurVervollständigung des Mangelhaften sie anrcge/ gerade sourtheile/ wie die äußeren körperlichen Sinne über dieKörper selbst/ wenn nämlich diese wahrnehmcn/ ob die