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Bd. 1 (1824) Freyheit des menschlichen Willens
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bey Abwesenheit der Farbe vorhandene Sinn/ mit wel-chem eine gegenwärtige Farbe wahrgcnommen werdenkann. Evod. Ich unterscheide/ und gebe die genanntegegenseitige Verschiedenheit zu. A ng. Eiehst dN/ vondiesen drey Dingen mit den Augen etwas andereS/ alsdie Farbe? Evoh. Nichts anderes. Aug. Sage also/womit siehst du die andern zwey Dinge; denn ungesehenkönntest du sie ja nicht unterscheiden. Evod. Ich weißcS nicht; soviel weiß ich/ daß e§ etwas anderes sey/mehr weiß ich nicht. Aug. Du weißt also nicht/ obcS vielleicht die Vernunft selbst/ oder jenes Lebe» sey/welches wir den inner»/ alle Sinne des Körpers beherr-schenden Sinn nennen/ oder etwas' anderes? Evod.Ich weiß es' nicht. Aug. Du weißt doch so viel/ daßsolche Dinge nur von der Vernunft erkannt werdenkönnen/ und zwar nur/ wo sie ihr absichtlich zur Un-tersuchung vorgelegt werden. Evod. So viel ist ge-wiß. Ang. Was es nun immer für ein anderes Wahr-nehmungs-Vermögen sey/ eine Thatigkcit der Vernunftist es' gewiß/ welche der Vernunft vorhält/ und an-kündiget/ was' immer auf sic bezogen werden kann / aufdaß das Wahrgenommene zugleich genau bestimmet/und nicht nur gefühlt/ sondern auch wissenschaft-lich begriffen werde. Evod. Das ist'S. Aug. Be-greift nun die Vernunft/ welche ihre Tätigkeitenoder Vermögen von demjenigen unterscheidet/ was die-selben ihr bcybringe»/ und den Unterschied zwischen ihr