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gerade durch jenen innern Sinn/ welchen auch du ihnenzuerkenust/ cinzusehen vermöchten/ die Farben könnennicht durch das' Gehör; die Töne nicht durch das Ge-sicht wahrgcuommen werden? Ang. Glaubst du etwaauch/ die Thierc können unterscheiden/ die Farbe/ wel-che wahrgcnvmmcn wird/ und den Sinn/ der im Augeist/ so wie auch jenen inncrn Sinn der Seele/ unddie Vernunft/ durch welche alle diese Dinge begriffenund von einander unterschieden werden? Evod. Garnicht. Aug. Wie? vermöchte selbst die Vernunft diesevier Dinge wechselweise zu unterscheiden und zu bestim-men/ wenn nicht auf sie bezogen wurde sowohl die Far-be/ vermittels des' Gesichtes'/ und selbst das' Gesicht/vermöge des über ihm stehenden inneren Sinnes/ alsauch das innerste Selbst/ vermittels seiner Selbst/ wennkeine andere Unterschiede zwischen diesen Dingen wären ?Evod. Ich sehe nicht ein/ wie sie anderst die Unter-schiede machen könnte. Aug. Wie ferner? Sichst dunicht ein/ daß vermittels des' Gesichtssinnes wohl !dieFarbe/ der Sinn des' Gesichtes' aber durch den Sinndes' Gesichtes' nicht wahrgcuommen werden könne? dennmit dem Sin«/ mit welchem du die Farben sichst/ sichstdu nicht auch zugleich das' Sehen der Farben. Echod.Nein/ durchaus nicht. Aug. Bestrebe dich auch Fol-gendes noch zu unterscheiden. Du giebst z»/ wie ichglaube/ ein anderes' sey die Farbe; ein anderes' dasSehen der Farbe / und wiederum ein anderes' der auch