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ihm vorläufig daran liegen / von der guten Absicht / mitder er frage/ mich zu überzeugen/ um jegliche Furchtmir zu entnehmen/ als liege irgend eine feindselige List/oder blosse Streitlust im Hintergründe. Dann aber wür-de ich ihm sehr leicht beweisen / wie derjenige/ welcherverlange/ dafi man an die Geheimnisse seiner Seele/die er wohl/ ein anderer aber nicht wissen könne/ glau-be/ folgerichtig auch den Büchern jener grossen Männerglanben müsse/ welche schriftlich bctheurcn/ mit demSohne Gottes gelebt zu haben; somit an Gott zu glau-ben nicht umhin könne/ zumal geschrieben steht/ daßsie ihn gesehen haben/ waS/ wofern Gott nicht wäre/ja unmöglich scyn würde. Ausserordentlich thörrichtmüßte aber der seyN/ welcher mir es zum Vorwurfmachen wollte/ jenen grossen Männern zn glauben/während er verlangt/ daß ich sogar ihm glauben soll.Sobald er aber keinen Grund mehr hätte/ meines Glau-bens wegen mir Vorwürfe zu machen / was könnte ihnnoch hindern/ meinem Veyspicle auch zn folgen? Aug.Wenn aber in Bezug auf das Daseyn Gottes der Glau-ben an die Zcugnißc so grosser Männer deiner Meinungnach zureichend und vernünftig ist/ warum sollte dasAnsehen derselben Männer in Hinsicht auf jene Dinge,von denen wir eine gewisse und anschauliche Erkcnntnißdurch die gegenwärtige Untersuchung zu erhalten wün-schen/ nicht dergestalt uns genügen / daß wir der Müheeiner länger» Nachforschung übcrhoben werden? Evod.
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