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diejenigen , welche in ihrem bösen Willen verharrend ,selig werden wollen, ein Gesetz lieben, nach welchemfür Menschen solcher Art nur Elend erfolgen kann?Evod. Ganz und gar nicht. Aug. Lieben sie aber etwasanderes ? Evod. Freylich sehr viele Dinge, und zwarsolche, in deren Erwerbung und Behaltung ihr böserWille sich zeiget. Aug. Du meinst vcrmuthlich, Reich-thnmer, Ehren, Wohllüste, körperliche Schönheit, undalle übrigen Güter, die man nicht nach Wunsch erwer-ben, wohl aber gegen Wunsch und Willen verlierenkann? Evod. Keine andern, als diese. Aug. Sindnun solche, dem Wandel der Zeit unterworfene Dinge,für ewige Güter zu halten? Evod. Welcher Thor könntesolcher Meinung scyn? Aug. Wenn cS demnach sonnen-klar ist, daß einige Menschen ewige, andere aber zeit-liche Dinge lieben, und wenn, wie wir gesehen haben,zwey Gesetze sind, ein ewiges und ein zeitliches,welche anS diesen Menschen sind der Billigkeit gemößdem erster», welche aber dem zweytcn Gesetz unter-zuordncn? Evod. Die Antwort auf deine Frage liegtoffen da: denn jene, welche aus innewohnender und natür-licher Liebe zu ewigen Dingen selig sind, stehen nur unterdem ewigen Gesetze; den Elenden aber muß auch dasZeitliche aufgelegt werden. Aug. Dein Urtheil ist rich-tig; nur aber mußt du die frühere, durch Vernunft ein-leuchtend erwiesene, Uebcrzcugung festhalten, daß sol-che, welche unter dem zeitlichen Gesetze stehen, deß-