schaffenen Willen gebührt die Seligkeit: Oder hast duetwas' dagegen einzuwcndcn? Evod. Durchaus nichts'.
XV.
Laßt uns aber auch sehen / wie diese Behauptung zuder oben angehobenen Untersuchung der zwey Gesetzesich verhalte. Ang. Wir wollen sehen. Sag mir aberzuvor/ ob/ wer ein rechtschaffenes Leben liebt/ und andemselben sich so erfreut / daß er nicht bloS als ein sitt-liches/ sondern zugleich auch als ein freudenvol-les und angenehmes Leben es anerkennt/ ob einsolcher nicht auch ein Gesetz liebe/ und für den theur-stcn Schatz seines Herzens' halte/ nach welchem dem gu-ten Willen'stetS ein seliges'/ dem bösen aber ein un-seliges Leben folgt? Evod. Durchaus und gar sehrwird er ein solches Gesetz lieben: denn sein Leben ist janur eine Verwirklichung dieses Gesetzes. Ang. Ist aberder Gegenstand dieser seiner Liebe ein wandelbarer undzeitlicher/ oder ist er ei» unwandelbarer / stets sich gleichbleibender und ein ewiger? Evod. Ewig fürwahr/ undunwandelbar ist dieser Gegenstand. Aug. Können aber
len; sondern eine Krankheit der Seele/ weil sicgehoben von der Wahrheit/ und niedergedrückt vonder Gewohnheit/ nicht ganz aufsteht. Und deßhalbsind zwey Willen / da deren Einer nicht ganz ist /und der Eine hat/ was dem Andern mangelt. "SilbertS Uc Versetzung.