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elend machen muß Dadurch wird der obige Auslandgehoben/ welcher darin bestund/ daß Alle selig leben
*) Die Hindernisse des freycn Willens und die im Wil-len liegende Macht zur Hebung und Beseitigungderselben schildert so anschaulich! als sinnreich Augu-stinus im sechsten und siebenten Kapitel dcS achtenBuches seiner Bekenntnisse.
„Nicht in Schiffe» / sagt er/ kommt man zuzu Gott/ noch auch in Wage»/ noch auch zu Fuße.Nicht nur zu ihm hingchen/ sondern bcy ihm scyn/ist nichts anders/ als gehen wollen/ aber ein kräf-tiges und vollständiges Wolle»/ nicht ein Wankenund Schwanken eines halb verkrüppelten Willens'/worin ein Theil / der sich erhebt/ mit einem andernim Kampfe ist / der zu Boden sinkt.
Kur;/ so mancherlei that ich während den brau-senden Fluthen meiner Unentschlossenheit in mei-nem Körper/ wie je zuweilen Menschen/ die etwasmögen und cS nicht vermögen / entweder weil sie dieerfodcrlichen Glieder nicht habe»/ oder weil diesedurch Fesseln gebunden / oder vor Mattigkeit ge-schwächt/ oder auf was immer für eine Weise ver-hindert sind. Wenn ich in den Haaren wühlte / wennich mich an die Stirne schlug / oder mir krampfhaf-ten Fingern mein Knie umfaßte/ so that ich daS/weil ich es wollte. Ich konnte cS aber wolle»/ ohneeS thun zu können/ wenn dem Willen die Beweg-lichkeit der Glieder nicht gehorchte. So mancherleialso that ich/ worin Wollen und Können nicht Einswar; und ich that nicht/ was mit unvergleichbar grö-ßerem Verlangen mir wohlgcfiel/ und ich sogleichthun konnte/ wenn ich nur wollte/ weil ich cS offen-bar wollte/ sobald ich es wollte. Denn hier war dasVermögen und der Wille einerlei / und Wollen schon