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sein eigcner Willc. Evod. Wahrlich / ich kann michkaum des' lauten Jubels enthalten / eines so großen - unddennoch so leicht zu erhaltenden Gutes wegen/ welchesunerwartet auf einmal mir in die Augen leuchtet. Au g.Gerade die aus der Theilnahme des' genannten Gutesentspringende Freude/ heißt/ wofern sie die Seele be-sänftiget/ beruhiget/ und immer mehr erhebet/ seligesLeben/ wenn du nicht etwa der Meinung bist/ dasselbekönne in etwas andcrm bestehe»/ als in ldcr Freude anwahre» und gewissen Gütern. Evod. Ich bin ganz dei-ner Meinung.
XIV.
Aug. Gut; aber wie? giebt cS wohl irgend einenMenschen / welcher nicht ein seliges' Leben in jederHinsicht wünscht und verlangt? Evod. Wer könntean einem solchen Verlangen aller Menschen zweifeln?Aug. Warum erlangen dann nicht alle ein seliges Le-ben? Wir sagten nämlich/ und waren einstimmig/Menschen können durch ihren freyen Willen des' seligenLebens/ so wie auch des unseligen würdig werden/ underhalten jedesmal das Lebe»/ dessen sie würdig sind.Nun aber zeigt sich/ ich weiß nicht/ was für ein An-stand/ der/ wenn er nicht sorgfältig erläutert würde/unsere frühere / wenn auch noch so lebhafte und festelleberzcugung/ stören und verwirren könnte. Oder wie?kann Jemand freywillig ein unseliges'Leben erdulden/