Ordnung / oder auch nur irgend eine Art von OrdnungStatt finden / wo die besseren Bestandtheilc eines We-sens den schlechter» dienstbar gemacht werden. Leuchtetdir die Sache so ein? Evod. Durchaus. A u g. Wen»die Vernunft also/ oder das Gemiith/ oder der Geist dievernunftlosen Bewegungen der Seele regiert; herrschetdasjenige im Menschen / was'/ nach jenem Gesetze/ wel-ches wir früher als das Ewige erkennt haben/ herr-schen soll. Evod. Ich verstehe dich und folge demGang deiner Gedanken.
IX.
Aug. Hältst du einen Menschen/ der eine solcheVerfassung und Ordnung/ von der wir so eben geredethabe»/ in sich hat/ nicht für weise? Evod. Welchenkönnte ich für weise halten/ wenn nicht einen solchenMenschen? Aug. Ich denke / dir werde eben so wenigentgehe» / wie die meisten Menschen nicht weise seyen?Evod. Eben so wenig. Aug. Auch wirst du einsehen/wer nicht weise scy/ zumal derselbe dem Weise» / wel-chen wir so eben beschrieben haben/ entgegengesetzt ist?Evod. Wem sollte unbekannt seyN/ daß unwcise der-jenige scy / in welchem das Gemüth nicht die höchsteGewalt hat? Aug. Wie aber / sagen wir von einemsolchen Mensche» / er habe gar kein Gemüth/ oder sa-gen wir nur/ das Gemüth scy in ihm nicht vorherr-schend? Evod. Eben dieses letztere wünsche ich von
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