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die ein irrdischcS Leben führen/ bestehen ja Völker lindStaaten. Aug. Wie aber? gehören Menschen undVölker zn jenen Dingen / welche über Zerstörung undjeden Wandel erhaben und ewig/ oder zn solchen/welche veränderlich und der Wandelbarkeit der Zeitunterworfen sind? Evod. Wer könnte zweifeln/ obdurchaus veränderlich/ und dem Wandel der Zeit unter-worfen scy — das ganze menschliche Geschlecht? Aug.Wenn nun ein Volk wohlgesittet/ ernsthaft/ und der-gestalt auf da-S gemeinsame Wohl bedacht ist/ daß jederEinzelne den allgemeinen Nutzen eigenem Privatwohlverziehet/ soll ein solches Volk gesetzlich die Befugnißhaben / die Negierung / durch welche die öffentliche»Angelegenheiten geschlichtet werde»/ selbst zu wählen?Evod, Durchaus. Aug, Wenn aber dieses Volk sichallmählig verschlimmert; wenn cS den Privatnutzcn demöffentlichen Wohle vorzicht; wenn cS seine Stimmeverkauft/ und dem Meistbiethenden aus denen/ welchenach Aemtern lüstern sind/ also schlechten und lasterhaf-ten Mensche» / die Negierung überträgt/ dürfte in die-sem Falle ein rechtschaffener Mann/ welcher geradeunter einem solchen Volke noch lebet/ seinen mächtigenEinfluß nicht dahin verwende»/ diesem so auSgeartetcnVolke das Recht/ öffentliche Acmter nach Belieben zuvergebe»/ wegzunehmen / und dasselbe ans die frcyeWahl weniger Guten/ oder auch eines EinzigenGtttenzu beschränken? Evod. Auch dieses. A u g. Da