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du wieder einen andern Grund suchen / aus welchem hcr-vorgcht/ der Ehebruch se» ein Nebel. Evod. Ich weißnicht / was ich hierauf sagen soll. Au g. Vielleicht ist dieLust im Ehebruch das Nebel; allein dann wirst du wiederiu die Enge getrieben/ wenn du das Nebel nicht der Ge--sinnung / sondern der sich t b arc n Th at haben willst.Denn falls die Lust das eigentliche Böse des Ehebruchesist / so ist derjenige / der nach einem fremden Weibe lü-stern ist/ ohne in der That selbst mit demselben verbo-tenen Umgang pflegen zu können/ nicht weniger schul-dig/ als ein anderer/ welcher bey der wirklichen Thatdes Ehebruches ergriffen wird/ zumal jener den Ehebruchja auch begehen würde/ wofern dazu nur immer er Ge-legenheit fände. Evod. Das ist durchaus einleuchtend/und eS bedarf keiner längern Untersuchung / um dersel-ben Ucberzcugnng zu werden / auch in Hinsicht auf denTodschlag/ den Frevel gegen das Heilige/ und gar alleLaster: denn es liegt zu offen vor Augen/ wie bey al-lem und jedem Bösen die Lust vorherrschend sey.
IV.
Aug. Du weißt doch/ daß man diese Lust auch Be-gierlichkeit heißt? Evod. Ja. Au g. Ist zwischen derBegierlichkeit/ und der Furcht irgend ein Unterschied/oder ist keiner? Evod. Ja wohl/ ein sehr großer Un-terschied/ wie ich glaube. Aug. Vermutlich / weil mitder Begierlichkeit Verlangen/ mit der Furcht aber