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schcn wird durch seine jedesmalige Theilnahme am Geiste/also durch G e m ü t h und Vernnn ft bestimmt. (SieheStadt GottcS 23 . B. Kap. 2-l.)
DaS Erzcugniß des Geistes in der menschlichen Seeleist verschieden in der Vernunft/ im Eemüth/ imWillen; in der Vernunft ist eS die unmittelbareE r ke n ntniß; nach neuerer Schnlsprache die intcl-lcctuelle Anschauung (InwIIigemio) ; iin G c m ü-the/ die Gewalt/ die Macht des hühern Lebens'/der LebenSmnth (^illmue); in dem Willen dieentschiedene Richtung zum Guten/ die Tu-gend (virtus).
Die Intelligenz ist die Seele im Zustand jederwahren Vernunfterkenntniß/ in der nicht das Wan-delbare/ sondern das schlechthin Unwandelbareder Dinge unmittelbar geschaut / und von solch einerAnschauung aus das Seyn und die Bestimmung derWandelbarkeit begriffen wird. In der Intelligenz ist diewahre Wissenschaft und die Weisheit begründet.
Der höhere Lebens muth (-mimus) ist die Seeleim Zustand dcS in ihr wahrgcnommencn Geistes'/ durchden sie einzig allen feindlichen Mächten steh überlegen/und somit als' Siegerin über das Böse unter allen Ge-stalten sich fühlt. Als eine solche über alle Reize zumBösen siegende Kraft der Seele / d. i. als eigentlicherLebens'muth/ auf den in der Seele sehenden undwirkenden Geist gegründet/ wird daS/ was mit dem