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Bd. 1 (1824) Freyheit des menschlichen Willens
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Worte »iiimus bezeichnet wirb/ im 23. Kapitel desvierzehnten Buches von der Stadt Gottes und noch anmchrern andern Stellen geschildert.

Tugend (virms) ist die Seele/ wenn durch den inihr herrschenden Geist Gottes alles zu ihr Gehörigeanhaltend von dem Wandelbaren und Eitlen derDinge hinweg/ und ausschließlich auf das Un-wandelbare und Ewige selbst/ d. i. auf Gott hin-gcrichtct wird/ und hingerichtct bleibet.

Vernunft/ Gemüth und Willen sind Eigen-schaften der menschlichen Seele/ durch welche ihre Ver-wandtschaft und Empfänglichkeit mit der über-sinnlichen Welt; oder die ihr eigenthümlichegöttliche Natur und Wesenheit sich ausspricht.DaS/ wodurch alle Einwirkung Gottes auf die menschlicheSeele vermittelt wird/ oder vorgeht/ heißt Geist; dieunmittelbaren Wirkungen des Geistes sind: das höhereErkenne»/ die Intelligenz; das höhere Füh-len/ der Muth des Lebens'; das höhere Wollen,die Tugend. Weil aber dieselbe Seele in allen diesenVermögen und Lebcnszuständen hervortritt/ wirdpst ein Ausdruck für den andern gesetzt/ wenn nämlichdas höhere Leben der Seele/ welches gerade bezeichnetwerden soll, in irgend einer Beziehung vorzugsweise hcr-vortritt/ entweder mehr unter der Form des Erkcn-nens; oder des Fühlcns; oder des Wollen s. Da-her kommt cs / daß die genannten Ausdrücke von Augu-

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