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Bd. 1 (1824) Freyheit des menschlichen Willens
Entstehung
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solche nämlich/ die nach ewigen/ und solche/diebloS noch zeitlichen Dingen verlangen/ ringen undstreben; jene sind die guten/ diese die bösen Men-schen; die Richtung jedoch / welche ein Mensch nimmt/ob zu den c w igcN/ oder ob zu ; citli ch e n Dingen hin/hängt lediglich von der Wahl seines Willens ab/und kann ihm also von keiner fremdartigen Machta u fg c d r u ng e n werden. Wie nun in der Erkennt-niß und in der vorherrschenden Liebe der unwandel-baren nnd ewigen Dinge das Wesen jeder Tugend;so besteht in der vorherrschenden Begierlichkeit nach zeit-lichen und wandelbaren Dingen das Wesen jederSünde/ folglich das An sich jeglicher Uebelthat; denndurch jene Erkenntniß und Liebe herrscht die vollkommen-ste Ordnung im Menschen/ gemäß welcher Ordnung allesNiedere seinem Höheren dienet; durch die Lüsternheitund Begierlichkeit aber entspringt die Unordnung/indem vermittels derselben das Höhere dem Nieder«/das Ewige dem Zeitlichen/ das Göttliche demZrrdischen untergeordnet und dienstbar wird. Weilnun in einer solchen Unordnung das Wesen aller Ucbel-thatcn nnd aller Sünden besieht; diese Unordnung aberin der Wahlfrei heit des menschlichen Willens denGrund ihrer Möglichkeit hat/ wird einleuchtend/ daßdie Ursache alles Bösen keine andere/ als die fr eyeWillkühr des menschlichen Willens scyn könne. Alleinda der Mensch die Freiheit seinc-s Willens offenbar von