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auch wirklich selig werden. Alle wünschen/ aber we-nige wollen. Der gute Willen liebt das ewige Ge-setz/ und ist unabhängig von dem zeitlichen Gesetz undweit erhaben über das zeitliche Gesetz/ als welchesnur ein besonderer Ansdruk/ eine Modifika-tion des ewigen ist. Der böse Willen aber hassetdaS ewige Gesetz/ und wird cbendeßwegcn unterwor-fen dem zeitlichen Gesetz. Dieses zeitliche Gesetz hatden Schutz zeitlicher Dinge / die dem Menschen geraubtwerden können/ und also keine wahren Güter sind/zum Zweck; daher können auch die Strafen des zeitli-chen Gesetzes nicht über das Zeitliche hinausgchen/ wiedie Strafen des ewigen Gesetzes darüber hinausgchen;auch straft / oder belohnt das zeitliche Gesetz nothwcndignur die That/ nie aber auch die Gesinnung/ ausder jene/ die That/ hervorgeht. Wenn nun der guteWillen der ewigen Ordnung der Dinge gemäß ist/wie er es wirklich ist / und daher von allen Dingen nureinen guten; der böse Willen aber der ewigen Ord-nung widersprechend ist/ und daher von allen Din-gen nur einen bösen Gebrauch macht / folgt / Laß dasBöse weder in den Dingen/ noch in dem Menschenals solchem/ sondern lediglich und allein im bösenWille» des Menschen seinenGrund/ undimMiß-brauch der Dinge nur sein Wesen haben könne.ES giebt demnach/ wie zwey Gattungen der Din-ge / so auch zwey Gattungen der Mensche»/