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Bd. 1 (1824) Freyheit des menschlichen Willens
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wurde, bevor die lautere Wahrheit zu erblicken mirverliehen ward, ich kann unmöglich gegen euch-thcn; ich fühle im Gegentheil mich gedrungen, mitjener Liebe und Gedult euch zu behandeln, mit derauch mich meine Freunde behandelt haben, als ichnoch unter euch in blinder Wuth umher irrte."Ganz im Geiste dieser Worte ist, was im zwölf-ten Buche seiner Bekenntnisse über die Schöpfungs-Geschichte steht, wovon Kürze halber nur Folgen-des aus dem Neu Kapitel auSgehobcn wird; eineStelle, die vorläufig schon, und zwar unverkennbargenug anzeiget, wie hoch der freye Sinn dcS ge-nannten Kirchenvaters über der, zwar oft hochge-priescnen, selten aber wahrnehmbaren Frcyfiunigkeitder Frcyfinnigcn unserer Tage stehe.

"»Sagte man mir etwa, heißt eS, woher weißtDu, ob MoseS dachte, was Du über seine Worteerörterst? so müßte ich dieß allerdings glcichmü-thig ertragen, und ich antwortete vielleicht, wasich oben antwortete, und erklärte mich etwa nochweitläufiger, wäre der Frager hartsinnigcr. Hin-fichtlich jener aber, die.da sprechen: Nicht dießmeinte er, was du sagst, sondern waö ich, und diegleichwohl nicht läugnen, daß, was wir beyde sa.