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der Dinge, als daß selbstgemachte Begriffe, oderwaö immer für beschränkte , oder bloS endliche For-men ihre Angen trüben , nnd dem Gange des Wis-sens , oder der kräftigen Wirksamkeit ihrer VernunftHindernisse legen konnten. Einseitigkeit, Beschränkt-heit und daraus entspringende Unverträglichkeit fin-den sich ja nie bey einer großen und starken, wohlaber beynahe stets bey einer kleinen nnd schwachenSeele. Wie umsichtig dagegen in allen seinen Be-hauptungen , und wie liebevoll gegen Andersdenken-de, gegen fremde Meinungen.oder UeberzeugungenAugustin gewesen scy, könnte mit unzähligen Stel-len ans seinen mannigfaltigen, rheils philosophi-schen, theilS theologischen Werken bewiesen werden.Sprechender aber bürste wohl keine seyn, als die,welche im Eingänge seiner Schrift gegen den Briefdes ManichäuS sich findet, wo Augustin an seinedamaligen, heftigen Gegner schreibet: „mögen solchegegen euch wüthcn, welche nicht wissen, wie vielesehnsüchtige Seufzer eS koste, um auch nur einigeErkenntnis; von Gott zu erhalten. Ja mögen gegeneuch wüthen alle, welche nie, wie ihr, im Jrrthumbefangen waren. Ich, der so lange auf dem stür-mischen Meere irriger Meinungen umher geworfen