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Bd. 1 (1824) Freyheit des menschlichen Willens
Entstehung
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XVIII
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XVIII

unwidcrsprechlich und zeigt sichö so klar als inivcr.kennbar, wie gerade daö Allerhciligste und Noch,wendigste die bloße WeltweiSheit dem Menschennicht zn geben vermöge, ja wie selbst Plato, ob.wohl der Göttliche genannt, nicht nur weit un-ter Christus stehe, sondern mit Christus in keinenVergleich weder gestellt werden könne, noch dürfe.

Als ich damals, (heißt eS im 10. Kapitel dessiebenten BncheS der Bekenntnisse) lesend die.chcr der Platoniker ermahnt ward, die unkörperlicheWahrheit zn suchen, erkannte ich deine unsichtbareGlorie durch das, was erschaffen ist: und ob auchznrnckgedrängr, fühlte ich, waö ich durch die Fin.sternisse meiner Seele nicht schauen konnte. Gewißwar mir'S, daß Du bist und unendlich bist, unddennoch weder durch endliche, noch unendliche Näu-me verbreitet; und daß Du wahrhaft und immerdarderselbe bist, auch in keinem Theile und durch keineBewegung anders, oder anders: daß aber alle übri.gen Wesen aus Dir sind, und zwar auö diesem ein.zigen unumstößlichen Grunde; weil sie sind. Gewißwar ich hierin, aber dennoch zu schwach, um Deinzu genießen. Ich schwätzte bereits hierüber gleicheinem Kundigen; suchte ich aber nicht in Christo