XIX
unscrm Herrn deinen Weg, nimmer kam ich dannans den Grund: denn schon fieng ich an weise schei-nen zu wollen/ noch voll meiner Straft / und über-dicß schwoll ich vor Wissenschaft ans: denn wo warjene Liebe/ erbaut auf dem Fundament der Dc-milch / welches Jesus Christus ist? Oder wie soll-ten jene Bücher mich sie lehren?"
„Deßhalb glaube ich/ Du ordnetest es also/ daßich / ehe ich noch deine Schriften betrachtete / —früher auf diese Bücher geriet!) / auf daß eö mei-nem Gedächtnisse eingeprägt bliebe/ wie ich durchdieselben gestimmt ward / und damit ich, wenn spä-terhin deine Bücher mich bezähmt/ und deine hei-lenden Finger meine Wunden berührt hätten / er-kannte und einsähe/ welch ein Unterschied zwischenVermessenheit und Bekcnntniß ist; zwischen jenen,die zwar sehen / wohin man wandeln, doch nichtsehen / auf welche Weise man wandeln soll, unddem Wege selbst / der zu dem glückseligen Vater-lande führt/ nicht nur/ um es zu sehen/ sondernauch/ um es zu bewohnen: denn ward ich früherdurch deine heiligen Schriften bekehrt/ und wnr-dest Du durch ihre trauliche Bekanntschaft mir süß,und ich wäre dann erst auf jene Bücher gerathen.