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Bd. 1 (1824) Freyheit des menschlichen Willens
Entstehung
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muS fand; denn dieser vertrug sich nicht mit jenerhöchsten Einheit/ welcher der tiefsinnige und rast-lose Geist cntgcgenrang. Der Pantheismus/ roheroder feiner Art / hebt diesen Gegensatz / nnd war deß-halb das natürlichste System/ in welches nun Au-gustin unmittelbar hinüber gehen konnte.Und ichbildete deine Schöpfung o Herr/ spricht er/ unend-lich von allen Seiten mir vor/ gleichsam als wennüberall nnd durch unermeßliche Räume nichts? alsein unendliches Meer wäre/ und als enthielte diesMeer einen Schwamm in sich / der seiner Größeungeachtet dennoch endlich wäre? jedoch von allenSeiten gcfüM durch ein und dasselbe unendlicheMeer. So dachte ich deine unendliche Schöpfungvon dir dem Unendlichen erfüllt."

In diesem Schwamme/ welcher nur vom ewigGuten gefüllt wird/ findet offenbar das Böse keineStätte/ und dcßwcgcn hebt dieser feine Pantheis-mus / nicht bloö den Gegensatz zwischen Gut undBöse / sondern selbst die Existenz deS Bösen auf. Zulebhaft fühlte aber Augustin das Daseyu des Bösenin sich selbst? und zu augenscheinlich sah er die zer-störenden Folgen desselben im All der Dinge? alsdaß eine Ansicht der Welt und ihrer Erscheinungen,