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Bd. 1 (1824) Freyheit des menschlichen Willens
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und zwar auf die liebenswürdigste und anziehendsteWeift auögemalet, ft lebhaft als möglich ihm vordie Augen hielt.

Der nicht unr starke , sondern zum höher» Wis-sen schon vorherrschend gewordene Trieb zog nunden jungen Denker zwar von allen eitlen nnd zer-streuenden Beschäftigungen sogleich zurück/ und gabseinem Leben eine bessere und in Dder Hinsicht vor-theilhaftere Richtung. Allein wie besser von einer /war es gleichwohl schlimmer geworden von andererSeite. Augustin erhielt nämlich eine Gemüthsstim-mnng / die leider nur zu oft die solcher Jünglingewird/ welche mit Ernst und Eifer den Studiender Philosophie sich zugewendet haben; er verlorallmählig den Geschmack an den heiligen Schriften,deren Einfalt ihm mit der würdevollen und glän-zenden Kunst eines Tullius keinen Vergleich auszn-halten schien.Ich beschloß/ schreibet er selbst,(im dritten Capitel des dritten Buches seiner Be-kenntnisse ) ich beschloß meinen Sinn auf die hei-ligen Schriften zu wenden, aber ich war nicht ei-ner, der da hiueindringen, oder das Haupt zu ih-ren Spuren beugen konnte: denn nicht, wie ichihr rede, fühlte ich damals; meine Aufgeblasenheit