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Bd. 1 (1824) Freyheit des menschlichen Willens
Entstehung
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legt/ als ein (gegenwärtig verlornes) Buch vonCicero, Horrensinü genannt / ihn ausserordentlich inAnspruch nahm. Der Eindruck/ welchen die Lcktürdesselben auf den geistreichen Jüngling machte / warso ungewöhnlich / daß eine gänzliche Umwandlungder frühem Denk. und Lebensweise erfolgte / undeine bisher nie gefühlte Sehnsucht nach Dingenrege wurde/ welche die bloß weltliche Weis-heit nimmer/ welche einzig nur die höhere/ d.i. / die göttliche Weisheit befriedige»konnte. Die Glut einer rein geistigen Liebe / welchedas Licht der ewigen Wahrheit durch Cieero'S wohl-klingende Sprache und dahinreißende Wohlredenheitangefacht hatte/ wird von ihm selbst Philoso-phie geheißen / und desselben späteres Philosophienbestund wirklich in nichts anderm / als im ununter-brochenen und rastlosen Bestreben/ den von Zeit zuZeit erweiterten und erhöhten Bedürfnissen einer sol-chen Liebe zu willfahren. DaS Feuer dieser Liebewurde um so mehr entzündet/ weil das Buch / durchdessen Lektür und Studium er dergestalt ergriffen/belebt und begeistert worden war / nicht diese / oderjene vorgeblichen Philosophen und ihre Lehren / son-der» eigentlich das Bild der ewigen Weisheit selbst /