Kap. III. §. »44.
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tri freien Völkern so sehr bedurfte. Es war ein inneres Be-dürfnis; des gesellschaftlichen Vereins, die Zehnten einzusühren,sie waren, wir es Möser ") ausdrückt, die erste Landcs-kaffe, sie gnügten nämlich allen damaligen allgemeinen anders-woher nicht gedeckten Bedürfnissen. Die Zehnten wurden invier Thcile vertheilt, ein Viertel erhielt der Bischof, ein Vier-tel der betreffende Pfarret, und die übrigen beiden Viertheiledie Pfarrkirche, eins für die Armen, Reisenden, das anderefür Bau und Unterhaltung der Kirche "). —
Diese erste Landeskasse ward nun leider nur zu bald ge-sprengt. Die Kriege machten es den Bischöfen zur Nothwen-digkeit, den Lehnsleuten statt des Soldes Zehnten anzuwci-scn. Diese behielten den einmal besessenen Sold auch nachgeleisteten Diensten im Besitze. Andere griffen gewaltthatig zu,und die Vögte behielten auch häufig den verwalteten Besitz fürsich"). — Die Kirche versuchte zwar, die Veräußerung derZehnten zu verhinderen; so erklärte schon um das Jahr 1078Gregor VII. jede solche Veräußerung als Simonie"); alleinvergebens, die Besitzer ließen sich zur Abtretung nur selten be-wegen. Aus der lateranensischen Synode von 1170 wurden dieZehnten in der Hand der Laien als ein ungerechter Besitz, deran keinen anderen Laien mit Recht übergehen könne, erklärt' °).Als indessen im Jahre 1186 zwei pabstliche Legaten auf demReichstage zu Gelnhausen diesen Beschluß bekannt machen woll-ten, erklärten die Reichsstande, dieses Gebot nicht annchmcnzu wollen. — Zwar hat die Kirche, insbesondere die Klösterund Stifter viöle Zehmcn wieder zu erwerben gewußt, auch
ir) Patr. Phanr. Bd. z. Nr »4.
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>4) S. überhaupt die angeführte Phantasie von Möser, auch LosL-.'aer har «ccter. IVoc-it. 2dm. ///. 7.kL. g, tr't, Z o, §, >6, -----!?) <7. Z. <7. 16 4«. 7.rs) Lao. ig, cts ctrccmr,.
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