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nimmt, und diese Theilstriche durch gerade Linien vereinigt. Da-mit aber diese geraden Linien alle in einem Puncte, dem Mittel-puricte aller jener Kreise, sich schneiden, d. h. damit diese gera-den Linien , die Meridiane , alle auf ihrem Bogen , der Parallele^senkrecht stehen, so muss der Mittelpunct dieser Kreise in dergeraden Linie des mittlern Meridians, wie man leicht sieht, sogenommen' werden , dass seine Entfernung von dem Parallelkreisder Breite a gleich
g (a — a) Cos a
Cos u — Cos aist.
Diese Entwcrfungsart, eine der leichtesten und besten fürdie Ausübung, ist von de l’Isle vorgeschlagen , und von Euler (Ac-ta Acad Petrop. >777) näher untersucht worden. Sie ist schonsehr geschickt, selbst grosse Theile der Oberfläche der Erde miteiner hinlänglichen Genauigkeit darzustellen , daher sie auch zueiner Generalkarte des russischen Reiches mit Vortheil angewen-det wurde.
IV. Man denke sich zwey Parallelkreise einer Kugel, die zuden Breiten
a und a
gehören, und einen Kegel, welcher jene Kugel ringsum in demParallelkreis berührt, der zwischen jenen beyden in der Mitteliegt, oder zu den Breiten
a -j- a'
2
gehört, und dessen Spitze in irgend einem Puncte p der verlän-gerten Erdaxe liegt. Ist die Entfernung
dl — a
der beyden Parallelkreise nicht zu gross, so kann man die zwi-schen ihnen liegende Zone der Oberfläche der Erde nahe gleichdem Theile der Oberfläche des Kegels ansehen , welcher zwischenden beyden Ebenen jener Parallelkreise enthalten ist, und danndiese Kegelfläche in eine Ebene entwickeln.
Ist m einer der Puncto der Kugel, durch welchen der mitt-lere Parallelkreis der Breite
a -f- a r2
geht, und C der Mittelpunct der Kugel, a ihr Halbmesser , unddie Entfernung pni gleich R, so ist in dem rechtwinklichtenDrcyecke
C p m