55i
Ist also , wie vorhin, T die Ortszeit dieser Beobachtung, tdie hypothetische Differenz der Meridiane, und endlich 9 die Pa-riser Zeit für dieselbe Erscheinung , wie sie aus dem Mittelpuncteder Erde gesehen wird , so ist
d?=T — t — 9,
und man hat, z. B. für die erste äussere Berührung
T = t- S- q(BP+CQ) + da.P
—d d . Q — (d^+dm) 9— . . . ( 1 )
Sill <*>
und eben so für die letzte äussere Berührung an demselben Orte,wenn man die hieher gehörenden Grössen mit einem ohern Strichbezeichnet
T' = t — 9' — q (B’ P' +.C' Q) + d a . P'
+ dd.Q'—(dju+d m) -ß— ... ( 2 )
Sin w'
Jede dieser zwey Gleichungen ist schon eine Bcdingungsglei-cliung, aber sie setzt nebst den Grössen
d a, d d ...
auch die Diff erenz t der Meridiane als bekannt voraus. Die Diffe-renz beyder Gleichungen aber
T—T = 9 —9' + q{BP + CQ~B'P' —C'Q'} + da(P' —P)
+ dd(Q’ — Q) + (d/r±dm) . (''JL — _9_') C 1 )
V^Sin Q Sin oj'y
ist von der Kenntniss der Meridiandifferenz t unabhängig.
Behandelt man aber eben so dieselben beyden Erscheinun-gen , wie sie aus den Beobachtungen eines andern Ortes folgen ,so erhält man für die erste äussere Berührung
T, = t ( — 9 — q (B, P + C, Q) + d a . P
— d d . Q — (d )i + d m) ..9 . .. . (3) -
Sin u
und für die letzte äussere Berührung
T', = t, — 9' — q (B' ( P' + C', Q') + d a . P'
+ d d . Q' — (d/x + dm) _9_ ... (4)
S 111 «■/
da die Grössen P ( Q für denselben Ein- oder Austritt an al-len Orten der Erde dieselben bleiben. Die Differenz der Gleichun-gen (3) und ( 4 ) gibt wieder
T', — T = 9 — 9’-f q (B, P + C,Q — P'— C',Q') + da (P—P)
+ d d (Q' — Q) + (du + d m) f ~ß- ^ß—ß) ■ • • ( n )
Vom to S 111 u y