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Excenfricifät der Bahn vernachlässigt, als die halbe grosse Axedieser Bahn betrachtet, werden. Vergleicht man diese Entfernun-gen der Satelliten mit ihren siderischen Umlaufszeiten, so findetnian auch hier das Gesetz bestätigt, dass sich die Quadrate derUrnlaufszeit.cn, wie die Würfel der grossen Axen verhalten. Dasie sicli wechselweise an Helligkeit übertreffen , so hat man ausder Vergleichung ihres grössten und kleinsten Glanzes mit ihrengegenseitigen Stellungen gefunden, dass sie sich so wie unser Mondin derselben Zeit um sich selbst drehen, in welcher sie einen Um-lauf um ihren Ilaiiptplancten machen. Wegen den nur kleinenEntfernungen der drey ersten oder nächsten Satelliten, verbundenmit der geringen Neigung ihrer Bahnen, werden sie bey jeder Op-position mit der Sonne verfinstert, aber der vierte geht seinergrossem Neigung und Entfernung, wegen oft hinter den Planetenvnrbey, ohne verfinstert zu werden.
§. 10.
Ist
i, r, i"
die mittlere tägliche siderisehe Bewegung des ersten, zweytenunddritten Satelliten, so findet man, dass immer
1 _ 5 1 ' + 2 1 "
sehr nahe gleich Null ist. Dasselbe merkwürdige Verhältniss mussalso auch zwischen den synodischcn Bewegungen Statt haben. Be-zeichnen dieselben Grössen die mittlere jovicentrische Länge die-ser drey Satelliten , so ist ebenfalls
1 — 5 T -|— 2 1 ’
sehr nahe gleich 180°. Beyde Gleichungen treffen so nahe zu, dassman sie (ür völlig genau halten, und ihre bemerkten kleinen Abwei-chungen blossen Beobachtungsfehlern zuschreiben kann. Aus derletzten folgt, dass die. drev ersten Satelliten nie zugleich verfinstertwerden können : denn hat der erste und dritte gleiche Länge, so be-trägt ihre Entfernung von dem zweylen 6o“, hat der erste undzweyte gleiche Länge, so ist ihre Entfernung von dem dritten 90%und hat der zweyte und dritte gleiche Länge, so ist ihre Entfer-nung vom ersten iÜo'\ M. s. Exposition du syst, du monde. IVEdit p. 108.
Übrigens haben die Beobachtungen mehrere Ungleichheitenin den Bewegungen dieser Satelliten entdeckt. Eine derselben hängtvon der Veränderung der jährlichen Parallaxe Jupiters ab, die inden mittleren Entfernungen Jupiters und der Erde von derSonneii° 5 ' beträgt. Eine andere hängt von der ungleichförmigen Be-wegung Jupiters in seiner clliptischenBahn um die Sonne ab. Diesvnodischen Urnlaufszeitcn der Satelliten und die Zeiten der Ver-