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2 (1821)
Entstehung
Seite
76
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ser Bahn gegen die Ekliptik ; u die heliocentrische Lange desPlaneten in seiner Bahn, und u = v k das Argument derBreite des Planeten; y der Winkel der Comniutal i oti , oderder Winkeider Linie r'R' an der Sonne ; 1/ die Elongation,oder der Winkel der p TV an der Erde, und ir die jährlicheParallaxe, oder der Winkel der r' p an dem Planeten.

§ 2 .

Der heliocentrische Ort des Planeten sey gegeben, so wie derheliocentrische Ort der Erde, man suche die geoceutrische Rect-ascension und Declination des Planeten.

Wird die Lage der Erde gegen die Sonne durch die dreyrechtwinkligten Goordinalen X'Y' Z' bestimmt, wo X in derLinie der Xachlgleichen und X' Y' in der Ebene der Ekliptikliegt, so hat man

X' = R Cos B Cos LY' = R Cos B Sin LZ' = R Sin B

Sind aber X Y'Z die analogen Coordinaten der Erde , undX Y in der Ebene des Aequalors, so hat man, wenn e die Schieleder Ekliptik bezeichnet

X = X'

Y r = Y"' Cos e Z' Sin cZ = Z Cos e -|- Y Sin e

also ist

X = R Cos B Cos L

Y = R Cos B Sin L Cos e R Sin B Sin e

Z = R Cos B Sin L Sin c + B Sin ß Cos e

wofür man, da B immer sehr klein ist, in den meisten Fällen

setzen kann

X = R Cos L

Y R Sin L Cos eZ = R Sin L Sin e

und diese Coordinaten X Y Z gehören eigentlich für den Punktder Oberfläche der Erde, aus welchen der Beobachter die Längeder Sonne S = L 180° gesehen hat. Sind daher ^ v 2 die ana-logen Coordinaten , welche den Ort des Beobachters auf der Ober-fläche der Erde gegen den Mittelpunct derselben bestimmen , undbezeichnet man durch <p die geoceutrische Polhöhe des Beobach-ters, durch M die gerade Aufsteigung des Zenilhs, und endlichdurch p die Entfernung des Beobachters vom Mittelpuncte derErde, so ist