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2 (1821)
Entstehung
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den Schluss, dass die Erdbahn eine Ellipse ist, in de-ren eine in Eren n puncte der M i 11. c 1 p u n c t de r S o n-n e sich befindet.

Diese beyden Hauptgesclze der Bewegung sind auf andern,minder bequemen Wegen gefunden worden, deren umständlicheErwähnung der Geschichte der Wissenschaft aufbchalt.cn ist.. Hierist es genug, zu bemerken, dass seihst die Allen mit ihren un-vollkommenen Instrumenten die vorhin bezeichnete Bahn mit Si-cherheit hätten betreten können, wenn sie das, was von der Erdegesagt wurde, auf den Mond angewendet hätten, bey welchemdie Veränderungen seines Durchmessers und seiner Geschw indig-keit viel beträchtlicher sind, als bey der Sonne, wie wir weiterunten sehen werden.

§ 3 .

Ivennt man also aus dein vorhergehenden die Lago der Bahnder Erde und die Gestalt der krummen Linie, in welcher sie sichbewegt, oder die Excentricitäl der Ellipse, welche wir oben gleich0.0168 Thcile der mittleren Entfernung der Sonne von der l adegefunden haben, so wird man auch, wenn man einen Ort. derSonne oder der Erde in ihrer Bahn liir eine gegebene Zeit kennt,den Ort derselben für jede andere; Zeit bestimmen können. Zu die-sem Zwecke wollen wir uns einen Puiict denken , der sieh gleich-förmig in einem Kreise bewegt, dessen Mittolpunct der der Erdeund dessen Halbmesser irgend eine der Entfernungen der Sonnevon der Erde, z. B. die kleinste dieser Entfernungen ist. Wir wol-len diesen Punct die mittlere Sonne nennen. Da die. Sonne nachden Beobachtungen immer in denselben Zeiträumen zu dem Punctihrer kleinsten Entfernung zuriiekkönunt, welche Periode man ihreRevolution nennt, so wollen wir anuehmen, dass die mittlereSonne dieselbe Revolution mit der wahren Sonne habe, und mitihr zugleich von jenem Puncte der kleinsten Entfernung ausgehe.Während der Radius der mittleren Sonne sich gleichförmig um dieErde bewegt, bewegt sich der Radius der wahren Sonne auf eineungleiche Art, indem er immer mit der ersten Entfernung ellip-tische Sertoren beschreibt , die den Zeiten proporl ionirt sind. BeydcRadien werden sich übrigens nie beträchtlich von einander ent-fernen , weil die Excentricitäl der Ellipse nach dem vorhergehen-den gegen die halbe Axe derselben nur sehr klein ist.

Eine einfache Addition wird für jede Zeit den Ort der mitt-lern Sonne geben, deren Bewegung der Zeit proportional ist,und wenn man zu diesem Orte der miltlern Sonne den Winkelhinzusetzt, welchen die beyden Radien der mitllern und der wah-ren Sonne mit einander im Mittelpimcl der Erde bilden , so wirdman den Ort der wahren Sonne haben. Die Bestimmung diesesWinkels ist daher eine wichtige Aufgabe, mit welcher wir uns hierbeschäftigen wollen.

Wir wollen durch T die Revolution der beyden Sonnen he-