Stichworte: „Judaea et Jerufalem“ etc. wiederholen foll(f. ob. S. 129.). Auch das „Alto consilio“, womit imEingang näher charakterifiert ift, was die Kirche bei ihremerden Auftreten nach freier Wal fingen foll, bezieht fichvielleicht zugleich auf die Voltragsform, analog den Pfalmen-iiberfchriften. Die unmittelbar vorhergehende, jedenfalls wolfehlerhafte Abkürzung harrt noch ihrer Deutung. Auch„condicione“, was jedenfalls mit der Abkürzung vereinbar id,kann nur als Vermutung gelten.
Bezüglich des nachfolgenden Abdruckes aus dem Bene-dictbeurer Codex bemerken wir nur, dafs kein Grund vor-liegt, von der Schmeller’fchen Transfcription abzuweichen,wie mir die fortgehende Textvergleichung bewärt hat.Ebenfo habe ich auch Schmellers Schreibweife und Inter-punction hier- einfach adoptiert, und verweife betreffs derwenigen unterlaufenden, wie mir fcheint, überall glücklichenConjecturen, auf feine eignen Andeutungen. Aus der Hand-fchrift id überall am Rande die Seitenzal angegeben. Dieaus dem Tegernfeer Drama genommenen Partien find durchgefperrten Druck ausgezeichnet. Im Uebrigen findet manAlles zur Erklärung nötige oben in Anm. 163.
Templum domini et VII fedef regalef primum collocen-tur in hunc modum. Ad orientem templum domini. Huic collo-cantur fedef regif | hierofolimorum et fedef finagogae ad oc-cidentem fedef imperatorif romani. Huic collocantur fedefregif theotonicorum et fedef regif francorum. Ad aultrum
1 P. Domini 2 P. Orientem 3 P. Hierofolymorum — Synagogae— Occident. 4P. Imperatorif— Romanorum (die Abkürzung läfsts unge-wifs) 5 P. Theotonicorum — Francorum — Aultrum