bei Grimm-Schmeller, Lat Gedichte a. a. O. S. 333ff. fich finden.Vgl. die ausftirliche Abhandlung von Phil. Jaffä, die Cambridger Liederin llaupt Zeitfchr. f. deutfcli..Alterth. Neue Folge II, 449ff., wonachdiefe Lieder, foweit fiebere Zeichen vorliegen, fämmtlich dem deutfchenKönigshofe und den Rheingegenden, eines wol auch Bamberg, angehören,vom 10. bis zum II. Jahrhundert. Formanlage und zum Teil auch derInhalt berechtigen entfchieden dazu, diefe Lieder als Vorgänger der Goli-ardenlieder anzufehen, die daher Deutfchland ebenfowenig fremd feinwerden, wie diefe Vorklänge. — Die allgemeine Verbreitung der Dich-tungsart leugnet ja auch Giefebrecht nicht, und die carmina hur. enthalteneine ganze Anzal von zweifellos Deutfchem Urfprunge. Als kritifchficheres Refultat darf nur die Befeitigung des Walter Mapes oder Mapgelten. Im Uebrigen mufs noch immer von der Zukunft mehr Licht er-wartet werden. Für unfre Specialfrage könnte ohnehin ein Franzofe wieWalther von Lille überhaupt nicht in Frage kommen Die ganze Er-fcheinung hat vielmehr nur das höhere Intereffe, den Auffchwung zu be ulegen, den fpeciell die lateinifche Poefie um diefelbe Zeit erlangt hatte,nicht ohne die weite Verbreitung änlicher Zeitanfchauungen zugleich zubeweifen.
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Vom römischen Kaisertum deutscher Nation : ein mittelalterliches Drama ; nebst Untersuchungen über die byzantinischen Quellen der deutschen Kaisersage
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